Schritt für Schritt: Entspannen leicht gemacht

Schritt für Schritt: Entspannen leicht gemacht

Schritt für Schritt: Entspannen leicht gemacht

Eine Runde joggen, ein Glas Wein bei Kerzenschein und klassischer Musik oder dem Vogelgezwitscher lauschen? Da denkt jetzt wohl jeder bei einer anderen Aktivität an Entspannung, denn wie so oft, sind wir alle verschieden und können in unterschiedlichen Situation abschalten. Daher ist wichtig, in sich hineinzuhören und zu verstehen, was einem gut tut. 

 Meditieren

Am häufigsten wird zwischen folgenden 3 Entspannungstypen unterschieden:

  1. Akustischer Typ:Geräusche aus der Natur wie z.B. Meeresrauschen lassen diesen Typ zur Ruhe kommen und schaffen ein positives Gefühl.
  2. Visueller Typ:Wie der Name sagt, wird hier mit Visualisierung gearbeitet – Meditation oder eine schöne Erinnerung ins Gedächtnis rufen, schaffen Wohlbefinden und Ruhe.
  3. Kinästhetischer Typ:Diese Menschen powern sich nach der Arbeit gerne aus oder entspannen bei einer wohltuenden Sinnesempfindung wie z.B. einer Massage.

Bei den meisten ist einer dieser Typen stärker ausgeprägt, aber das heißt nicht, dass wir nur auf eine Art unsere Akkus wieder aufladen können. Und auch wenn es unzählige Entspannungstechniken gibt, muss es nicht immer kompliziert sein. Die richtige Musik, ein angenehmer Duft oder ein ausgedehnter Spaziergang im Wald können uns auf einfache Weise “runter holen” und das Gedankenkarussel kurzfristig stoppen. Versuche diese Momente ganz bewusst zu genießen und mach dir klar, dass nichts tun manchmal ganz schön effektiv sein kann. 

 

 

7 Tipps für einen relaxten Alltag:

 

  1. Gezielt abschalten.Heutzutage sind wir immer und überall erreichbar und verspüren Druck, sogar unsere Freizeit und Ruhephasen total zu verplanen und effizient nutzen zu müssen. Schau vielleicht einfach bewusst in die Ferne anstatt auf dein Handy und erinnere dich an deinen letzten Urlaub oder atme ganz bewusst, wenn du bemerkst, dass du dich in einer Stresssituation befindest. So verrückt das Nichtstun für uns klingen mag, spricht doch einiges für la dolce far niente.
  2. Integriere Rituale in deinen Alltag, wodurch du gewisse Ruhephasen vorab einplanst. Gehe zum Beispiel eine halbe Stunde früher ins Bett um zu lesen, starte das Wochenende regelmäßig mit einer zehn minütigen Meditation oder gehe in deiner Mittagspause an die frische Luft.
  3. Sei geduldig.Manche Entspannungstechniken brauchen Zeit. Atemtechniken oder meditieren können dir anfangs schwer fallen, wenn du aber dran bleibst, wirst du schon bald die positive Wirkung bemerken.
  4. Finde deine Leidenschaft. Wenn wir etwas besonders gerne machen, können wir so richtig in der Tätigkeit aufgehen. Im so genannten Flow-Zustand, nehmen wir die Außenwelt kurzfristig nicht wahr und fühlen uns danach einfach nur toll. Vielleicht ist es an der Zeit, einem alten Hobby wie z.B. malen, kochen oder musizieren wieder nachzugehen?
  5. Mut zum Tagtraum.Eine schöne Erinnerung kann uns schnell in den damaligen positiven Gefühlszustand versetzen. Wann warst du zum Beispiel das letzte Mal am Strand oder einem anderen “Kraftort”, der ein positives Gefühl in dir weckt? Das Jour-Fixe mit dem Boss ist wahrscheinlich nicht der richtige Zeitpunkt, aber warum nicht einmal am Weg in die Arbeit oder unter der Dusche mit Aroma-Tab die Gedanken schweifen lassen? Ein passender Duft kann dir beim Abschalten helfen, denn unser Geruchssinn ist eng mit dem Erinnerungsvermögen verknüpft. Oder kannst du dich etwa nicht an das Parfum deines ersten Freundes /in erinnern?
  6. Lachen bis zum Umfallen.Wenn wir lachen, schüttet unser Körper Glückshormone, aus – dabei ist es übrigens egal, ob wir künstlich lachen oder etwas wirklich lustig finden. Daher gilt: “Fake it, till you make it”. Denk an eine Situation, wo dich deine Freunde so richtig zum Lachen brachten, lass deiner Fantasie freien Lauf und ziehe den Menschen in deiner Umgebung lustige Outfits an oder probiere vielleicht sogar einmal Lachyoga.
  7. Knuddel deine Katze, den Nachbarshund, deinen Partner, den Bruder oder die beste Freundin. Denn beim Kuscheln wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, das nicht nur Stress und Ängste abbaut, sondern auch das Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System stärkt.

 

Ich hoffe, mit diesen Tipps seid ihr für die nächste Stresssituation gewappnet und könnt ab und zu so richtig zur Ruhe kommen. 

 

Eure Marie xx