Die Entstehung der Duschbombe

Die Entstehung der Duschbombe

Nach dem ersten Strategiemeeting war klar, dass das Produkt genauso einfach funktionieren muss wie ein Badezusatz. Dusche aufdrehen, Duschbombe am Boden ins Wasser legen und losduschen. Dabei löst sich der Tab sanft auf und verströmt ein angenehmes Dufterlebnis mit natürlichen ätherischen Ölen, ganz ohne die Haut oder die Haare zu parfümieren.

Wie kam es zur Idee?

Die Idee zum ersten Duschzusatz kam Thomas Grüner tatsächlich beim Duschen während einer Geschäftsreise, als er noch als Unternehmensberater tätig war und häufig in Hotels übernachtete. Nach langen Arbeitstagen hatte der Spa-Bereich im Hotel oft bereits geschlossen. Da er kein Freund der Badewanne ist, hat er zur Entspannung immer ausgiebig geduscht. Gefehlt hat allerdings noch die passende Wohlfühlatmosphäre.

Also beschloss er, das ätherische Zirbenöl, dass er für einen Saunaaufguss mitgebracht hatte, eben in die Dusche zu träufeln. Der Duft ist herrlich gewesen, hat sich aber auch sehr rasch wieder verflüchtigt. Da kam ihm die Idee. Das Öl in eine Tablette zu pressen, die auf dem Duschboden liegend das Aroma sukzessive abgibt.

In einem Gespräch während eines langen Heurigenabends in Wien mit seinem langjährigen Freund, Thomas Schloss, hat die beiden der Gedanke nicht mehr losgelassen: Es gibt zahllose, duftende Zusätze für die Badewanne, von Sprudelbädern bis hin zur Badebombe. Jedoch war ihnen kein einziger Duschzusatz bekannt, obwohl jeder duscht und die Regendusche immer mehr die Badewanne als privaten Rückzugsort der Erholung verdrängt.

Von DIY-Rezepten zum fertigen Produkt

Begonnen wurde in klassischer Garagenromantik mit DIY-Rezepten aus dem Internet. Außer einem verstopften Abfluss und vielen lustigen Fotos ist dabei aber nicht viel entstanden. Auch die aus den USA bestellten Produkte waren nicht annähernd zufriedenstellend, da das Dufterlebnis zu schwach und die Düfte zu chemisch waren.

Somit wurde ihnen rasch klar, dass hier echte Entwicklungsarbeit geleistet werden musste, welche entsprechende Kosten mit sich bringen würde. Dies war der Zeitpunkt, wo das Projekt Realität wurde und Thomas & Thomas entschieden haben, es umzusetzen.

Nach der Erstellung eines Businessplans ging es an die Projektfinanzierung. Mit Erspartem und zwei gewonnen Forschungsförderungen konnte die 18-monatige Entwicklung bis hin zur Prototypenserie finanziert werden. Entwickelt wurde die geschützte Rezeptur für die WALTZ 7 Duschbombe u.a. in Forschungskooperation mit der Technischen Universität Dortmund und mit französischen Parfümeuren.


Seither wurden schon über 10 Duftsorten an Duschbomben entwickelt und es werden immer mehr. Zurzeit tüfteln Thomas & Thomas auch schon wieder an einem neuen Produkt - wir dürfen gespannt sein. 

 

Duftende Grüße,

Eure Marie